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Historische Hofanlage im Artland

Forsthof Artland
Hofwald
Altes Mauerwerk

Der Kulturschatz Artland wird vor allem durch die jahrhundertealten Hofanlagen geprägt, die in ihrer einzigartigen Vierseitform burgähnlich anmuten. Der charakteristische Innenhof (Vaohlt) wird von mehreren Gebäuden umrahmt:

Dazu gehört auch der typische Hofwald aus alten Eichen, der heute den verwunschenen Charakter der Höfe prägt. Angepflanzt wurde er aber vor allem zur Bau- und Brennholznutzung. Denn die zahlreichen Gebäude mussten ständig gepflegt werden. Vor allem die Grundhölzer des Fachwerks waren der ständigen Witterung ausgesetzt und wurden häufig ausgebessert oder gar ganz ausgetauscht.

So entstand im Laufe der Jahrhunderte bei diesen Hofanlagen eine Hof- und Gebäudegrundfläche von etwa 6.000 – 8.000 m² je Hof, mit Wohn- und Wirtschaftshaus im Stil des Niederdeutschen Hallenhauses, den Pferdeställen im Querbau zur Scheune, einer großen Scheune mit mehreren Durchfahrten, einem Stallgebäude und einer Wagenremise für die landwirtschaftlichen Geräte und Wagen.

Sämtliche Gebäude wurden aus Fachwerk mit Ziegel- oder Lehmausmauerung solide errichtet. Enorme Mengen an Holz und Steinen verschlungen diese Bauten. Insgesamt stehen mehr als 5000 solcher Gebäude im Artland unter Denkmalschutz und werden in liebevoller Arbeit von ihren Bewohnern gepflegt, aber auch genutzt und dadurch für die Zukunft erhalten.